Gemacht für morgen

Zukunft Brennstoffzellenautos mit hochentwickelten Aufladeaggregaten von BorgWarner

Celina Bermel

Null Emission, hohe Reichweite und geringe Tankdauer. Die Brennstoffzellentechnologie stellt in der Automobilindustrie eine Alternative zu den batteriegetriebenen elektrischen Fahrzeugantrieben dar. Die BorgWarner Turbo Systems Engineering GmbH in Kirchheimbolanden konstruiert in Kooperation mit Automobilherstellern Aufladeaggregate für Brennstoffzellen und kann jetzt eine hoch ausgereifte Aufladeeinheit anbieten, die für Brennstoffzellen in unterschiedlichen Größen skalierbar ist. Die Brennstoffzelle erzeugt über eine elektrochemische Reaktion aus Sauerstoff und Wasserstoff Gleichstrom, der entweder in eine Batterie eingespeist wird oder direkt den Traktionsmotor antreibt. Es können Reichweiten von über 400 km erreicht werden.

Die neue Aufladeeinheit (Fuel Cell Air Supply/FCAS) erhöht die Effizienz der Brennstoffzelle mit Hilfe einiger technischer Besonderheiten: Ein elektromotorisch angetriebener Verdichter führt zur Verdichtung der Luft, die die Steigerung des Systemwirkungsgrads bewirkt. Der Elektromotor verfügt dabei über eine elektrische Leistung von rund 20 kW bei einer maximalen Drehzahl von circa 120‘000 U/min und einer Systemspannung von 400 bis 800 V. Zusätzlich kann die aufgenommene elektrische Antriebsenergie durch Nutzung von Wasserdampf und Einsatz einer Turbinenstufe reduziert und der Gesamtwirkungsgrad weiter erhöht werden.

Der hochentwickelten Technik ist es zu verdanken, dass mittlerweile bereits einige Automobilhersteller Brennstoffzellenfahrzeuge in Serie anbieten, weitere Hersteller haben die Produktion angekündigt.