Die Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie stehen vor besonderen Herausforderungen. Nach Rezession und Corona-Krise hat sich die wirtschaftliche Erholung seit dem historischen Tief im April 2020 verlangsamt. Die M+E-Produktion liegt noch rund 14 Prozent unter Vorkrisenstand von Ende 2018. Vor allem durch den Einsatz teurer Kurzarbeit konnten die Betriebe den Stellenverlust jedoch auf zuletzt -2,5 Prozent begrenzen.

Aber wie lange reicht die Kraft noch? Die meisten Unternehmen werden für eine Rückkehr zum Normalniveau mindestens bis 2022 brauchen oder können noch gar nicht absehen, bis wann das der Fall sein wird. Und selbst dann steht fest: Das waren mindestens drei verlorene Jahre, die nun beim Strukturwandel fehlen.

Klar ist: Es ist jetzt Zeit für Lösungen in dieser Tarifrunde – nicht für Streiks. Deshalb haben die M+E-Arbeitgeber einen Vorschlag zu einer schnellen Tarifeinigung gemacht, der Zuversicht inmitten der Krise gibt: Er unterstützt die Betriebe dabei, Jobs zu sichern und die Umbrüche durch Strukturwandel und Digitalisierung zu meistern. Für die Mitarbeiter bedeutet der Vorschlag verlässliche Planbarkeit.

Zeit für Lösungen lautet das Thema der neuen M+E-Zeitung (siehe Anhang).