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M+E Industrie setzt auf Ausbildung ihrer Fachkräfte von morgen

Heute veröffentlichte das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) die Zahlen zu den Ausbildungsverträgen.
Von 2013 bis 2019 ist laut BIBB die Zahl der Schulabgänger um 15 Prozent gesunken, die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in den M+E-Berufen ist im gleichen Zeitraum dagegen um fast 12 Prozent gestiegen – und das trotz Studienneigung und Dualen Studiengängen. Eine Zunahme des Anteils von Ausbildungen in den IT-Berufen (22 Prozent) ist ebenfalls derzeit zu verzeichnen. Dieser Trend ist erfreulich, zumal nur mit qualifizierten Fachkräften sich der Strukturwandel langfristig bewältigen lässt.

Dies liegt auch an der Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie, die trotz Corona-Pandemie und der schwierigen Lage, in der sich die Branche zurzeit befindet, sehr hoch ist. Deutschlandweit bieten die M+E Unternehmen mehr als 200.000 Auszubildenden gute Arbeitsverhältnisse und gute Perspektiven für die Zukunft. Ein Rückgang an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in diesem Jahr liegt daran, dass es nicht genügend geeignete Bewerber gibt. So konnte auch dieses Jahr wieder rund ein Zehntel aller angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzt werden.

In einem gemeinsamen Aufruf der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie und der IG Metall betonten beide die gemeinsame Verantwortung bei der betrieblichen Ausbildung und der Fachkräftesicherung. Auch im kommenden Jahr wollten die meisten Unternehmen ihr Angebot an Ausbildungsplätzen halten.