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IW Umfrage

Karin Breidbach

Zum Jahreswechsel befragte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) 48 deutsche Verbände nach ihren aktuellen Geschäftsentwicklungen und Erwartungen für das kommende Jahr. Nach zwei herausfordernden Jahren schauen die allermeisten Verbände sehr optimistisch auf 2022 – mit Ausnahme der Branchen, die immer noch stark unter der Pandemie leiden.

Hinter der deutschen Wirtschaft liegt eine turbulente und schwierige Zeit: Die Pandemie hat auch im zweiten Jahr deutliche Spuren hinterlassen. Viele wichtige Komponenten wie Chips und Halbleiter sind Mangelware, unersetzliche Rohstoffe lassen monatelang auf sich warten. Dennoch ist die Stimmung zum Jahreswechsel besser als noch vor einem Jahr, zeigt die traditionelle IW-Verbandsumfrage:

Hier die wichtigsten Fakten:

Insgesamt 39 Wirtschaftsverbände erwarten, dass ihre Unternehmen im Jahr 2022 mehr produzieren beziehungsweise einen höheren Umsatz erzielen werden als 2021 – kein einziger Verband geht von einem Abwärtstrend aus.

Von den 48 befragten Wirtschaftsverbänden berichten 25 von einer besseren Geschäftssituation als zum Jahreswechsel 2020/2021, nur sechs sprechen von einer Verschlechterung.

21 von 48 Verbänden erwarten, dass ihre Mitgliedsunternehmen im neuen Jahr zusätzliche Mitarbeiter einstellen werden, einen Personalabbau befürchten nur acht Branchen.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.