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Homeoffice - gekommen, um zu bleiben?

Celina Bermel

Seit über einem Jahr arbeiten viele Beschäftigte entweder dauerhaft oder tageweise im Homeoffice. Die Umstellung erfolgte durch Corona von jetzt auf gleich und war für die Betriebe unterschiedlich herausfordernd. Vor allem für die Unternehmen, die vor der Pandemie keine Homeoffice Möglichkeiten angeboten haben, war die Umstellung groß. Doch was bleibt vom Homeoffice, wenn wir immer weiter zur Normalität zurückkehren?

„Die Arbeitsform der Zukunft, das „new normal“, wird zumindest für die meisten Bürotätigkeiten hybrides Arbeiten sein, also eine Mischform aus Präsenzarbeit und Arbeiten von zu Hause aus. Damit entstehen neue Herausforderungen, die sich selbst bei der pandemiebedingten, überwiegend virtuellen Zusammenarbeit bisher noch nicht gezeigt haben“, prognostiziert Rainer Schleidt, verantwortlich für die Arbeitswissenschaft und Bildung beim vem.die arbeitgeber e.V.

Wir sind uns einig, nicht alles ist im virtuellen Format gut umsetzbar. Die gesammelten Erfahrungen der letzten Monate sollten genutzt werden, um das zukünftige Arbeiten im Homeoffice zu optimieren. Darüber hinaus sollten sich Beschäftigte und Führungskräfte austauschen, um ihre „lessons learned“ auszuwerten und in den betrieblichen Alltag zu verankern:

  • Wo können wir auch zukünftig Zeit und Ressourcen durch zum Beispiel virtuelle Formate sparen?
  • Für welche Anlässe hat sich ein virtuelles Format bewährt?
  • Können bestimmte Termine, die mit Dienstreisen einhergehen, auch virtuell stattfinden?
  • Wofür eignen sich Präsenztermine besser?
  • Was hat uns besonders während der Arbeit im Homeoffice gefehlt?
  • Was müssen wir an unserer Kommunikation verbessern, wenn wir zukünftig verstärkt im Homeoffice arbeiten wollen?

Die Corona-Pandemie hat zu enormen Einbußen und Einschränkungen in allen Lebensbereichen geführt. Im Idealfall können Unternehmen und Beschäftigte aus dieser Zeit die positiven Effekte für ihre zukünftige Arbeit nutzen. Hierzu zählt auch eine offene Kommunikation darüber, wer sich vorstellen kann, regelmäßig im Homeoffice zu arbeiten. Neben der Frage, welche Tätigkeiten sich für diese Arbeitsform eignen, ist ebenso zu überlegen, ob jeder Beschäftigte von zu Hause aus arbeiten will – und es auch kann.  

Auch die Führungskräfte müssen ihre Bereiche hybrid gut führen können. Wie das geht zeigt z.B. das Online-Seminar der vem.die akademie GmbH
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