Gemacht für morgen

Das "Women Inclusion Projekt"

Celina Bermel

Die CompAir Drucklufttechnik GmbH mit einem Sitz in Simmern, zugehörig zu Ingersoll Rand, gehört zu den führenden Herstellern von industriellen Druckluftkompressoren, die mit den neuesten Fortschritten in der Kolben-, Schrauben-, Zentrifugal- und tragbaren Drucklufttechnologie entwickelt wurden. Aber CompAir setzt sich mit seinem “Women Inclusion Projekt”, in das sowohl Management und Mitarbeiter:innen eingebunden sind, um im technisch geprägten Umfeld die Frauenquote generell (nicht ausschließlich im MINT-Bereich), aber auch in Führungsfunktionen konkret zu erhöhen.  

Eine von ihnen ist Werksleiterin Johanna Aaltonen. Die gebürtige Finnin arbeitet seit zwei Jahren als Werksleiterin in Simmern. Auch wenn Aaltonen gerade im Bereich Maschinenbau und Maschinenmontage zu den wenigen Frauen gehört, war die Akzeptanz und der Respekt ihr gegenüber immer sehr groß. “Was zählt sind die Fachkenntnisse und nicht das Geschlecht”, so die gebürtige Finnin. Vorbehalte habe sie nie gespürt. Ihr Arbeitgeber CompAir wünscht sich noch mehr Frauen - gerade auch in den MINT-Bereichen.  

“Die Kultur im Management ist da”, so die Werksleiterin. Jetzt fehle es nur noch an Bewerbungen. Denn meist bewerben sich Männer auf die technischen Stellen, Frauen findet man eher im Büro. Doch das will CompAir mit seinem “Women Inclusion Projekt” ändern, die Frauenquote erhöhen - gerade auch im Fachkräftebereich. Frauen führen anders, sind oft empathischer als Männer und das hat CompAir mit seinem Standort in Simmern längst erkannt und fördert deshalb Diversität.