Aus den Betrieben vem.reportage

Innofriction - eins der 100 innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands

Anna Hofheinz

Gemeinsam mit Mentor und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar ehrte der Innovationswettbewerb TOP 100 jetzt zum 28. Mal die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands: In diesem Jahr zählt auch "Inno Friction" aus Hamm/Sieg zu den Gewinnern. Überzeugen konnte Inno Friction in der Größenklasse B (51 bis 200 Mitarbeiter) besonders in der Kategorie „Innovationsförderndes Top-Management“.

Inno Friction hat sich auf Reibwerkstofftechnik spezialisiert. Das Unternehmen liefert zum Beispiel Beläge für Hybrid- und Nebenaggregatkupplungen für die Automotivebranche oder Reibbeläge für Aufzüge und die Windkraftindustrie. In dem anlässlich der Auszeichnung veröffentlichten TOP 100-Unternehmensporträt heißt es:
„(…) Entstanden ist Inno Friction 2019 durch einen Management-Buy-out. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Unternehmen unter dem Dach einer führenden Zulieferergruppe für die Automotive- und Maschinenbausparte hauptsächlich mit der Produktion von Kupplungsbelägen für Autos beschäftigt. Das Wagnis, sich auf eigene Beine zu stellen, hat sich gelohnt: Die gewonnene Entscheidungshoheit ermögliche es, „schnell und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Wir haben außerdem zusätzliche Kooperationen aufgebaut, dank derer wir unsere Materialien gezielt in neue Märkte bringen können“, sagt der Geschäftsführer Vertrieb Frank Steinhauer.

Das Kernelement im Transformationsprozess sei indes die Ausweitung der Produktfelder: Gestützt auf das Know-how bei Kupplungsbelägen nimmt der Materialspezialist Zukunftsmärkte ins Visier wie den der Windkraft und den der Mikromobilität. So hat man etwa ein kostengünstig und energieeffizient herstellbares High-Performance-Material für Windräder auf den Markt gebracht. Außerdem arbeitet das Unternehmen gerade zusammen mit namhaften Herstellern an mehreren Projekten auf dem Gebiet der E-Mobilität.